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Sport in der Periode: Sollten wir das Workout an den Zyklus anpassen?

17 Jun, 2022

Sport in der Periode: Sollten wir das Workout an den Zyklus anpassen?

Das ist jedoch ein Fehler. Denn die regelmäßige Bewegung tut dir gut und bringt nicht zuletzt auch im Bezug auf deine Menstruation Vorteile mit sich.

Warum du auch während deiner Periode Sport treiben solltest und inwieweit eine Anpassung des Trainings an deinen Zyklus sinnvoll ist, erklären wir dir im Folgenden.

Das Wichtigste zum Thema Sport in der Periode auf einen Blick

  • Frauen sollten auch während ihrer Periode Sport machen.
  • Bewegung kann dabei helfen, die Periode zu verkürzen und Regelschmerzen zu lindern.
  • Ein Blick in den eigenen Zykluskalender hilft dabei, das Training an die Leistungsfähigkeit in der jeweiligen Zyklusphase anzupassen.
  • Da die Leistungsfähigkeit in der Menstruation nicht am höchsten ist, ist eine Reduzierung der Trainingsintensität oft sinnvoll.
  • Sport kann dir nicht nur bei der Reduzierung von Regelschmerzen, sondern auch bei der Linderung von PMS-Symptomen helfen.
  • Das Wichtigste ist, dass dir dein Training Spaß macht und du dich regelmäßig bewegst.
  • Periodenunterwäsche eignet sich sehr gut, um dich beim Workout während deiner Periode zuverlässig zu schützen.

Sollte man während der Periode überhaupt Sport machen?

Periodenunterwäsche

Sportliche Aktivitäten sollten auch während der Periode ein fester Bestandteil deines Alltags sein. Die regelmäßige Bewegung trägt unter anderem dazu bei, dass das Menstruationsblut besser abfließen kann. Dadurch ist es gut möglich, dass deine Periode tendenziell etwas kürzer ausfällt, als wenn du komplett auf Sport verzichten würdest.

Davon abgesehen helfen die Workouts vielen Frauen dabei, unangenehme Regelbeschwerden wie Unterleibskrämpfe zu lindern. Wenn du von derartigen Problemen betroffen bist, kann Sport während deiner Periode somit entscheidend dazu beitragen, dein Wohlbefinden zu verbessern.

Welcher Sport während der Periode?

Grundsätzlich gilt, dass der Spaß an der Bewegung im Vordergrund stehen sollte. Schließlich wirst du kaum für eine längere Zeit dranbleiben, wenn du dich beim Training langweilst oder jedes Workout für dich eine Qual darstellt. Suche dir daher am besten eine Sportart, die dir gefällt und die du dir als regelmäßigen Bestandteil deines Alltags vorstellen kannst.

Muss man das Training an den Zyklus anpassen?

Wie du mit Sicherheit schon festgestellt hast, kann die Leistungsfähigkeit bei uns Frauen im Verlauf des Zyklus mitunter erheblich schwanken. Es ist daher durchaus sinnvoll, diesen Umstand auch bei der Gestaltung des Trainingsplans zu berücksichtigen und das Workout zumindest bis zu einem gewissen Maß an den Zyklus anzupassen.

Sport während der Periode

Aus hormoneller Sicht ist die Periode durch einen Abfall des Progesteron- und Östrogenspiegels gekennzeichnet. Davon abgesehen steigt die Herzfrequenz und die Menstruationsblutung führt zu einem Absinken des Hämoglobinspiegels. All das hat zur Folge, dass du während deiner Periode nicht so leistungsfähig wie sonst bist und deine Muskulatur tendenziell schneller ermüdet.

Aus diesem Grund ist die Menstruation im Normalfall nicht der richtige Zeitpunkt, um nach sportlichen Bestleistungen zu streben. Schraube die Trainingsintensität daher lieber etwas herunter und achte darauf, deinen Körper nicht zu überlasten. Versuche es zum Beispiel mit Yogatraining, Pilates oder auch moderatem Ausdauertraining.

Sport in der Follikelphase

Die Follikelphase ist die Phase des Zyklus, die mit dem Ende der Periode beginnt. In ihr reifen die Follikel in den Eierstöcken heran. Der Östrogenspiegel ist in der Follikelphase zunächst noch niedrig. Mit der Zeit steigt er jedoch an.

In dieser Zyklusphase kannst du die Intensität deines Trainings langsam steigern. Sie eignet sich sehr gut, um zum Beispiel auch Krafttraining oder Kampfsport zu machen. In der Follikelphase sind die körperliche Leistungsfähigkeit und die Motivation meist besonders hoch.

Sport während der Ovulationsphase

Die Ovulationsphase ist die Phase des Zyklus, in der du deinen Eisprung hast. Der Progesteronspiegel steigt und der Östrogenspiegel sinkt.

Aktivitäten wie Kraftsport sind in der Ovulationsphase nach wie vor möglich. Allerdings kann es sinnvoll sein, die Trainingsintensität ein wenig zu reduzieren und rund um den Eisprung nicht zu versuchen, deine bisherigen Bestleistungen zu überbieten.

MenstruationsunterwäscheSport in der Lutealphase

Nach dem Eisprung beginnt die Lutealphase. Sie endet mit dem Einsetzen der nächsten Periode. In ihr sinkt die Leistungsfähigkeit langsam aber sicher. Während du dich vor deinem Eisprung noch voller Energie gefühlt hast, wird deine Motivation nun sehr wahrscheinlich nachlassen.

Wenn die Periode näher rückt, ist es deshalb meist sinnvoll, die Trainingsintensität zu reduzieren und eher auf Sportarten wie moderates Cardiotraining zu setzen, anstatt deinen Körper mit schwerem Krafttraining oder Intervalltraining an seine Grenzen zu bringen.

Sport für Frauen mit PMS

Die Tatsache, dass deine Leistungsfähigkeit in den Tagen vor der Menstruation abnimmt, bedeutet übrigens nicht, dass du gänzlich auf Sport verzichten solltest. Gerade wenn du an PMS leidest, kannst du von regelmäßigem Training profitieren.

Vielen Frauen hilft Sport in den Tagen vor der Periode dabei, ihre PMS-Symptome zu reduzieren und ihr Wohlbefinden im Alltag deutlich zu verbessern. Es lohnt sich also nicht nur während der Periode, sondern auch in den oftmals von Krämpfen und Kopfschmerzen geprägten Tagen davor, sich zu überwinden und körperlich aktiv zu werden. 

Weekiss Periodenslips: der perfekte Begleiter für dein Workout

Selbstverständlich möchtest du dich auch während deiner Periode ganz auf dein Workout konzentrieren und dir nicht ständig Gedanken um mögliche Flecken in deiner Trainingshose machen müssen.

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Die sorgfältig verarbeiteten und ohne Kunstfasern hergestellten Höschen bieten einen hervorragenden Tragekomfort und einen sicheren Halt, sodass du beim Sport im Handumdrehen vergisst, dass du keine normale Unterwäsche trägst.

Sport im Zyklusverlauf - unser Fazit

Wie du siehst, lohnt es sich, den inneren Schweinehund zu überwinden und auch während der Periode Sport zu treiben. Auch wenn es dir zunächst schwer fällt, solltest du es daher zumindest einmal probieren.

Suche dir eine Sportart, die dir Spaß macht, und übertreibe es während deiner Menstruation nicht mit dem Training. Du wirst schnell merken, wie gut dir die Bewegung tut und in Zukunft bestimmt nicht mehr auf Sport während deiner Periode verzichten wollen.

Unabhängig davon solltest du dein Training nach Möglichkeit ein wenig an deinen Zyklus anpassen. Berücksichtige dabei die unterschiedliche Leistungsfähigkeit in den einzelnen Zyklusphasen und versuche nicht, gegen deinen Körper zu arbeiten. Das erspart dir unnötigen Frust und sorgt dafür, dass du dein Sportprogramm leichter dauerhaft durchziehen kannst.