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Was tun bei Blasenentzündung?

14 Feb, 2022

Was tun bei Blasenentzündung?

Wenn du schon einmal eine Blasenentzündung hattest, weißt du aus eigener Erfahrung, wie unangenehm die mit dieser einhergehenden Beschwerden sein können. Obwohl Blasenentzündungen meist harmlos sind und sich ohne nennenswerte Probleme behandeln lassen, solltest du sie daher keinesfalls ignorieren und zeitnah etwas zu ihrer Linderung tun.

Warum es zu einer Blasenentzündung kommt, welche Symptome sie verursacht und wie sie sich behandeln lässt, erklären wir dir im Folgenden.

Das Wichtigste zum Thema Blasenentzündung auf einen Blick

  • In den meisten Fällen sind Bakterien für die Blasenentzündung verantwortlich.
  • Frauen sind deutlich häufiger als Männer von der auch als Zystitis bezeichneten Blasenentzündung betroffen.
  • Zu den typischen Symptomen einer Blasenentzündung zählen vermehrter Harndrang und Schmerzen beim Wasserlassen.
  • Die Behandlung einer Zystitis erfolgt mit Antibiotika, was im Normalfall zu einem zeitnahen Abklingen der Beschwerden führt.
  • Verschiedene Hausmittel, wie zum Beispiel Blasen- und Nierentee, können die medikamentöse Behandlung unterstützen.

 

Was ist eine Blasenentzündung?

Periodenunterwäsche

Bei einer auch als Zystitis bezeichneten Blasenentzündung kommt es zu einer Beeinträchtigung der Blasenschleimhäute, was sich unter anderem mit Schwierigkeiten und Schmerzen beim Wasserlassen sowie mit einem erhöhten Harndrang bemerkbar machen kann. Die Entzündung betrifft in der Regel nicht ausschließlich die Blase, sondern darüber hinaus gleichzeitig auch die Harnröhre.

Ursachen für eine Blasenentzündung

Meist werden Blasenentzündungen von Bakterien ausgelöst. Oft handelt es sich dabei um aus dem Darm stammende Erreger, die in die Harnröhre und von dort in die Blase gelangen.

Davon abgesehen ist es allerdings auch möglich, dass die Entzündung zunächst die Nieren betrifft und sich die Bakterien dann über die Harnleiter auf die Blase ausbreiten.

Darüber hinaus kommen als Ursache für eine Blasenentzündung auch ein Befall mit in den Tropen vorkommenden Würmern, die Behandlung mit einigen Medikamenten sowie eine Bestrahlung der Beckenregion infrage.

Risikofaktoren für eine Blasenentzündung

Es gibt eine Reihe von Faktoren, die das individuelle Risiko für das Entstehen einer Blasenentzündung beeinflussen können.

Zu den Faktoren, die die Wahrscheinlichkeit für eine Blasenentzündung erhöhen können, zählen zum Beispiel:

  • Bestimmte Verhütungsmethoden
  • Häufiger Sex
  • Funktionsstörungen der Blase
  • Eine Blasenspiegelung
  • Ein Blasenkatheter
  • Diabetes 
  • Ein schwaches Immunsystem
  • Schwangerschaft

Warum Blasenentzündungen vor allem bei Frauen auftreten

Frauen sind deutlich häufiger als Männer von Blasenentzündungen betroffen. Das liegt in erster Linie daran, dass die weibliche Harnröhre deutlich kürzer ist und sich ihre Öffnung vergleichsweise nahe am After befindet. Dadurch können Bakterien von der Analregion leichter in die Harnröhre gelangen und müssen in dieser dann eine geringere Distanz überwinden, um die Blase zu erreichen und dort eine Entzündung zu verursachen.

Symptome einer Blasenentzündung

Eine Blasenentzündung kann sich mit einer Reihe von unangenehmen Beschwerden bemerkbar machen. Welche Symptome genau auftreten und wie stark diese ausgeprägt sind, hängt von der Schwere der Zystitis ab. 

Periodenunterwäsche

Eine leichte Blasenentzündung äußert sich manchmal lediglich durch ein leichtes Brennen beim Wasserlassen sowie vermehrten Harndrang. Es kann aber durchaus auch sein, dass die Blasenentzündung bei dir mit weiteren, beziehungsweise stärker ausgeprägten Symptomen einhergeht.

Zu den typischen Symptomen einer Blasenentzündung zählen insbesondere folgende Beschwerden:

  • Schwierigkeiten beim Wasserlassen
  • Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen
  • Vermehrter Harndrang (zum Teil auch nachts)
  • Schmerzhafte Verkrampfung der Blase
  • Schmerzen im Bereich der Blase

Zudem kann es vorkommen, dass dein Urin einen unangenehmen Geruch und eine trübe Färbung hat. Sind deine Nieren ebenfalls von der Entzündung betroffen, kann es darüber hinaus auch zu Rückenschmerzen kommen. Falls sich die Entzündung auf deine Vagina ausbreitet, kann es bei dir außerdem vermehrt zu Scheidenausfluss kommen.

Chronische Blasenentzündung

Manche Frauen leiden regelmäßig an Blasenentzündungen. Ab drei bis vier Erkrankungen im Jahr handelt es sich dabei um ein chronisches Problem. Meist ist es im Falle einer chronischen Blasenentzündung sinnvoll, die genauen Erreger mithilfe einer Urinkultur zu ermitteln, um eine erfolgreiche und dauerhafte Behandlung zu ermöglichen.

Risiko einer Nierenbeckenentzündung

Bei einer Entzündung des Nierenbeckens handelt es sich um eine ernste Komplikation, die im Rahmen einer Blasenentzündung auftreten kann. Die auch als Pyelonephritis bezeichnete Nierenbeckenentzündung wird durch Bakterien, die sich aus der Blase über die Harnleiter zum Nierenbecken ausbreiten, ausgelöst.

Diagnose einer Blasenentzündung

Um eine Blasenentzündung zu diagnostizieren, wird dich der Arzt zunächst einmal zu deiner Krankheitsgeschichte sowie den auftretenden Symptomen befragen. In vielen Fällen kann auf weitere Untersuchungen verzichtet werden, um geeignete Behandlungsmaßnahmen einzuleiten.

In bestimmten Situationen kann eine weitergehende Diagnose allerdings durchaus notwendig sein. Zu den dabei eingesetzten Methoden zählen zum Beispiel das Anlegen einer Urinkultur oder auch die Untersuchung des Urins unter einem Mikroskop.

Besteht die Befürchtung, dass du neben einer Blasenentzündung auch an einer Nierenentzündung leidest, kann darüber hinaus möglicherweise auch eine Ultraschalluntersuchung notwendig sein.

Behandlung einer Blasenentzündung

Grundsätzlich kannst du davon ausgehen, dass deine Blasenentzündung auch von alleine wieder verschwindet. Das gilt zumindest dann, wenn keine Komplikationen auftreten.

Dennoch ist es sinnvoll, die Heilung aktiv zu unterstützen und den Symptomen der Blasenentzündung mit geeigneten Behandlungsmaßnahmen entgegenzuwirken und so die Genesung zu fördern.

Wie bei einer bakteriellen Infektion üblich, wirst du zur Behandlung deiner Blasenentzündung in der Regel ein Antibiotikum verschrieben bekommen. Dieses wirst du im Normalfall oral in Form von Tabletten oder Kapseln einnehmen müssen. Die intravenöse Gabe von Antibiotika ist für gewöhnlich nur dann erforderlich, wenn neben einer Blasenentzündung auch eine schwere Entzündung des Nierenbeckens vorliegt.

Normalerweise wirst du das Antibiotikum für eine Dauer von drei Tagen bis maximal eine Woche einnehmen müssen. Es wird versucht, die Behandlung möglichst schnell zu beenden, um die Entstehung von Resistenzen gegen die verabreichten Antibiotika zu vermeiden. Gleichzeitig ist es wichtig, die Behandlung lange genug durchzuführen, damit die Blasenentzündung dauerhaft beseitigt werden kann.

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Behandlung einer Blasenentzündung während der Schwangerschaft

Falls du während deiner Schwangerschaft an einer Blasenentzündung erkrankst, ist es unerlässlich, dass diese zeitnah behandelt wird. Andernfalls besteht ein erhebliches Risiko für schwere Komplikationen. Die Behandlung einer Blasenentzündung erfolgt bei Schwangeren natürlich ebenfalls mit Antibiotika, wobei bei der Wahl des Präparats auf eine möglichst gute Verträglichkeit geachtet wird.

Hausmittel gegen Blasenentzündung

Es gibt eine ganze Menge von Hausmitteln, die regelmäßig zur Linderung von Blasenentzündungen empfohlen werden. Einige davon zeigen durchaus eine gewisse Wirkung. Eine eventuell erforderliche Behandlung mit Antibiotika ersetzen sie jedoch nicht. Sollten die Beschwerden bei dir trotz Hausmitteln nicht zeitnah nachlassen oder vielleicht sogar zunehmen, ist ein Arztbesuch daher auf jeden Fall zu empfehlen.

Unabhängig davon kannst du die Behandlung deiner Blasenentzündung zum Beispiel mit Blasen- und Nierentee, der eine entzündungshemmende und krampflösende Wirkung hat, unterstützen. Ebenso können Senföle und ätherische Öle aufgrund ihrer antibiotischen Wirkung dazu beitragen, der Blasenentzündung entgegenzuwirken.

Davon abgesehen sollen auch die Inhaltsstoffe in verschiedenen Säften, wie zum Beispiel Cranberry- und Preiselbeersaft, dabei helfen können, eine vorhandene Blasenentzündung zu lindern. Wunder solltest du von diesen allerdings nicht erwarten.

Trinken ist bei einer Blasenentzündung besonders wichtig

Wenn du an einer Blasenentzündung leidest, ist es generell sehr wichtig, dass du genug trinkst. Zwei Liter pro Tag sollten es mindestens sein, auch wenn dir das Wasserlassen aufgrund der Entzündung vermutlich unangenehme Schmerzen bereitet. Denn auf diese Weise trägst du dazu bei, dass die Bakterien aus deiner Blase gespült werden, was eine Ausbreitung der Erreger auf das Nierenbecken oder die Harnleiter unwahrscheinlicher macht.

Achte aber nicht nur auf die Menge, sondern auch auf die Art der Getränke, mit denen du für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sorgst. Während Wasser und Tee eine gute Wahl sind, können andere Getränke aufgrund bestimmter Inhaltsstoffe mitunter zu einer zusätzlichen Reizung der Harnwege führen oder das Wachstum der Bakterien begünstigen. Verzichte daher nach Möglichkeit auf Alkohol und Kaffee sowie zuckerhaltige Limonaden und Ähnliches, bis du deine Blasenentzündung auskuriert hast.

Wärme hilft bei der Muskelentspannung

Neben einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr in Form von ungesüßtem Tee und Wasser kann dir auch Wärme dabei helfen, den Symptomen deiner Blasenentzündung entgegenzuwirken. Versuche es daher ruhig mit wärmenden Umschlägen oder einer Wärmflasche. Beides kann dazu beitragen, dass sich deine Muskeln entspannen und die Beschwerden etwas nachlassen. Manchen Frauen hilft sogar ein Fußbad.

Vorbeugung einer Blasenentzündung

Am besten ist es natürlich, wenn es bei dir erst gar nicht zu einer Blasenentzündung kommt. Obwohl ein hundertprozentiger Schutz leider nicht möglich ist, gibt es dennoch einiges, was du zur Vorbeugung tun kannst.

Achte darauf, dass du dich nach dem Stuhlgang nicht von hinten nach vorne abwischst, da auf diese Weise leicht Erreger von der Analregion zum Eingang der Harnröhre gelangen können. Zudem können ph-neutrale Pflegeprodukte sowie Unterwäsche aus atmungsaktiver Baumwolle dazu beitragen, die Wahrscheinlichkeit für eine Blasenentzündung zu senken.

Darüber hinaus spielen auch die Themen Geschlechtsverkehr und Verhütung im Hinblick auf das Risiko für die Entstehung von Blasenentzündungen eine nicht unwesentliche Rolle. Indem du direkt nach dem Sex auf die Toilette gehst, kannst du eventuell vorhandene Bakterien ausspülen. Davon abgesehen reduziert die Nutzung von Kondomen die Wahrscheinlichkeit für eine Blasenentzündung, während die Verwendung eines Diaphragmas oder einer Spirale das Risiko erhöht.Periodenslip

Außerdem ist es hilfreich, ein Auskühlen deines Körpers und kalte Füße zu vermeiden. Achte daher darauf, dich stets wettergerecht anzuziehen und wechsle deine Kleidung zeitnah, falls sie einmal nass geworden ist.

Kennst du schon Weekiss Periodenunterwäsche?

Wenn du dir aufgrund des durch die Blasenentzündung verursachten Harndrangs einen unauffälligen und komfortablen Schutz wünschst, dann das Tragen von Periodenunterwäsche eine gute Wahl sein. Probiere zum Beispiel den Weekiss Brazilian Periodenslip oder den Boyshort Periodenslip.

Die bequeme und nachhaltige Unterwäsche überzeugt mit ihrer einfachen Handhabung und sorgt nicht nur während deiner Menstruation dafür, dass du dich im Alltag sicher fühlen kannst.    

Unser Fazit zum Thema Blasenentzündung

Wie du siehst, ist eine Blasenentzündung zum Glück meist gut zu behandeln, sodass du dir im Hinblick auf ernste Komplikationen normalerweise keine Gedanken machen musst.

Hausmittel können dir bis zu einem gewissen Grad dabei helfen, die Symptome deiner Blasenentzündung zu lindern. In den meisten Fällen ist ein Arztbesuch aber dennoch ratsam.